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Revision as of 13:09, 27 April 2020

Dieses Wiki ist dazu da, alle wichtigen und nützlichen Informationen zum Corona Virus und die Situation, in die es die Bevölkerung bringt, zu sammeln. Es soll als Nachschlagewerk für die neusten Informationen aber auch als Ideensammlung sowie Tips und Tricks dienen, wie wir mit der einzigartigen Situation umgehen, in der wir uns gerade befinden.

Dabei darf es auch lustig zu und her gehen: Du hast eine tolle Idee gehabt, wie du deine Kinder zu Hause beschäftigst? Oder in deiner Nachbarschaft ein super organisiertes Solidaritätsnetzwerk aufgebaut? Vielleicht willst du Hilfe leisten oder brauchst sie, aber weisst nicht, wo du dich melden sollst? Das alles sollst du hier nachschauen und eintragen können.

Es hat Platz für alles und jeden, solange es respektvoll und hilfreich ist. Links zu anderen Solidaritätsnetzwerken, Hilfeseiten etc. sind willkommen.

Wir danken für Deine Mitarbeit!


Das Campax-Team

Anleitung

Hast Du selber noch Ressourcen und Ideen? Du kannst sie selber ins Wiki eintragen (Hilfeseiten für Wiki-Autor_innen). Dabei kann es sich um wichtige Links handeln, um Beschreibungen von Spielen oder auch um Ideen, wie man den Nachbarn helfen kann. Alles ist willkommen!

Wenn Du Fragen hast, kannst Du Dich gerne bei uns melden: [email protected]

Informationen vom Bund

Allgemeine Informationen und Neuigkeiten

Hier befinden sich wichtige Links mit offiziellen Informationen. Im Zweifelsfalle kannst du immer auf diesen Links nachschauen, wie die aktuelle Lage ist.

  • Über die speziell für das Corona Virus eingerichtete Seite des Schweizerischen Roten Kreuzes gelangt mensch auf die Seite von migeplus, die Gesundheitsinformationen in 56 Sprachen anbietet

In der aktuellen Situation sind auf verschiedenen Social Media- Kanälen leider viele Falschmeldungen im Umlauf. Folgender Artikel des Beobachters bietet eine anschauliche Anleitung, diese Falschmeldungen zu entlarven.

Informationen der Kantone

Hier findest du Links und Kontaktangaben zu jedem einzelnen Kanton.

Nachbarschafts- & Selbsthilfe

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt besonders gefährdeten Menschen Orte mit vielen Menschen möglichst zu meiden. Das bedeutet, dass sie teilweise einfach zu Hause bleiben sollten. Deshalb fordern wir jene Menschen, die nicht zu den Risikogruppen gehören, dazu auf, ihre Solidarität zu zeigen.

Für Angestellte

Coronavirus: Was Angestellte wissen müssen - wichtige Fragen und Antworten Vielleicht stellen sich dir seit der Ausbreitung des Coronavirus auch rechtliche Fragen in Bezug auf deine Arbeitsstelle. Was gilt, wenn der Betrieb schliessen muss? Was passiert, wenn die Kinder plötzlich zu Hause betreut werden müssen? Hier findest du Antworten:

Gewerkschaften:

Basisgewerkschaften und Basisinitiativen:

  • IGA Basel - [1]
  • Kontakstelle für Arbeitlose Basel [2]
  • Solifon für Arbeiter_innen während Corona-Krise [3]
  • FAU, die Basisgewerkschaft [4]

Sozialhilfe:

Für Unternehmen, Selbstständige, Angestellte & Jobsuchende

  • "Die Kulinata bietet Produzenten, Einzelhändlerinnen, Gastronomen, Bildungsinstitutionen und Organisationen aus der Region Bern eine Plattform, um neue Ideen und Angebote rund um das Thema nachhaltige Ernährung bekannter zu machen. Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleiben Non-Food-Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs-, Bildungs- und Freizeitbetriebe bis am 19. April 2020 geschlossen. Wir bitten alle, sich an die verschärften Massnahmen zu halten, welche der Bundesrat am Montag, 16. März 2020, erlassen hat. Gerade in dieser schwierigen Situation wollen wir unsere Vision erst recht aufleben und Taten walten lassen. Unter dem Hashtag #itzerschrächt lancieren wir eine Kampagne und führen ein neues Verzeichnis, um auf aktuelle Initiativen und Angebote in unserem Umfeld aufmerksam zu machen. Ist dein Hof- oder Lebensmitteladen mit feinem Selbstgemachten und frischen Produkten nach wie vor geöffnet? Lieferst du etwa per Onlineshop nach Hause oder bietest deine Menus über die Takeaway-Theke an? Vielleicht planst du im Ausnahmezustand sogar eine neue Dienstleistung? Dann melde dich bei uns! Wir unterstützen Bestrebungen und Angebote aus unserem Umfeld, die den verordneten Richtlinien entsprechen und streuen diese über unsere Social Media Kanäle unter #itzerschrächt."
  • Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie in der Schweiz und der damit verbunden Einreisesperre stehen landwirtschaftliche Betriebe vor grossen Schwierigkeiten. Insbesondere Höfe, welche Spezialkulturen wie Obst und Gemüse anbauen haben es zurzeit besonders schwer. Da sie auf ausländische Saisonarbeiter*innen und Erntehelfer*innen angewiesen sind, kommt es nun vermehrt zu Personalmangel. Die mit den warmen Temperaturen verbundene Mehrarbeit durch die verfrühte Saison und teils höhere Nachfrage nach Produkten aufgrund der aktuellen ausserordentlichen Lage wird die Situation noch verstärken. Um Abhilfe zu schaffen wollen wir ein Solidaritätsnetzwerk aufbauen, welches es Bäuerinnen und Bauern erlaubt den Bedarf an Arbeitskräften zu melden und auf der anderen Seite junge Menschen ermöglicht, einfach und rasch auf den Höfen in ihrer Nähe Unterstützung zu leisten. Landwirtschaft mit Zukunft möchte als Plattform und Vermittlerin dienen und die Schweizer Landwirtschaft in dieser schwierigen Situation unterstützen.

Leben in der Quarantäne

Handhabung und Ideen für die Eindämmung und Quarantäne

Du hast noch weitere Ideen oder Links, die du teilen möchtest? Dann trag sie direkt auf den Seiten Ideen und Links ein. Es muss nicht schön gestaltet sein. Ein Link und eine Beschreibung genügt.

  • Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sehen vor, dass wir unsere direkten Sozialkontakte minimieren. Aber auch in Zeiten des Coronavirus können uns Musik, Tanz, Gesang oder Bücher verbinden – untereinander im Quartier und der Stadt oder aber über Grenzen hinweg. Deshalb suchen wir Dich! OpenEyes ruft die Initiative «[email protected]» ins Leben. DJ*anes, Musiker*innen, Tänzer*innen, Autor*innen und Künstler*innen aller Art können uns ein Set, ein Musikstück, ein Video oder was auch immer zur Verfügung stellen, welches wir auf unserer Homepage veröffentlichen dürfen. Menschen können von zu Hause aus alleine oder zur gleichen Zeit wie ihre Freund*innen auf Eure Musik zugreifen. [email protected] Und Soli, weil die Hörer*innen und Zuschauer*innen gleichzeitig gebeten werden, für die von OpenEyes unterstützen Projekte zu spenden. 
  • Auf einer beliebigen Suchmaschine "draw yourself" eingeben, eines der vielen Musterbilder runterladen. Dieses den Freund*innen weiterleiten. Sich selber potraitieren und spass an den Portrait deiner Freund*innen haben.
  • Die Coronavirus-Epidemie hat das soziale und kulturelle Leben in der Schweiz zum Stillstand gebracht, und die Situation wird noch einige Wochen andauern. Wir sind dazu aufgerufen, sowohl solitär wie auch solidarisch zu sein. Die Kinos sind bis Mitte April geschlossen. Die Menschen werden etwas Zeit für sich selbst haben und auch das Bedürfnis, sich zu trösten, sich mit anderen zu fühlen, was das Kino so gut kann. In diesem Zusammenhang hat Artfilm zusammen mit den Produzenten und Filmemachern beschlossen, den VOD-Katalog für die Öffentlichkeit zu öffnen. Ab sofort ist das VOD-Angebot frei verfügbar, solange die Kinos geschlossen sind. Die Entscheidung wurde nach Beratung mit rund 100 Filmproduzenten getroffen, die ihre Filme bei Artfilm online gestellt haben.

Für Menschen, welche jetzt dringend Solidarität benötigen

Senior*innen

Ratschläge für Senior*innen, welche gezwungen sind, nach Hause zu gehen, weil sie zur Risikogruppe gehören und sich einsam fühlen, was es schwierig macht, diese Zeit der Isolation zu überwinden.

  • Die Pro Senectute bietet auf ihrer Webseite Tipps und verschiedene Angebote, um soziale Kontakte, Versorgung und den Alltag in diesen Zeiten zu gestalten
  • Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes bringen Grundnahrungsmittel und andere Artikel des täglichen Bedarfs zu Menschen nach Hause, die in Quarantäne sind oder Personen, die besonders gefährdet sind. Das Angebot besteht in Basel und Bern. Es werden Freiwillige gesucht!
  • Intergeneration sammelt derzeit Ideen und Praxisbeispiele, damit in diesen besonderen Zeiten der Austausch zwischen Jung und Alt auf neue Wege aktiviert wird: Hier können Ideen eingebracht werden. Bald sollen eingegangene Ideen und Praxisbeispiele gesammelt auf www.intergeneration.ch veröffentlicht und allen zugänglich gemacht werden.


Menschen in einer seelischen Krise

In der gegenwärtigen Corona-Krise ist die psychische Belastung durch Quarantäne, Social Distancing und die mediale Berichterstattung stark angestiegen. Es ist anzunehmen, dass die Angst und Ungewissheit vor der weiteren Entwicklung und die Einsamkeit in der Selbstisolation langfristig zu grossen psychischen Problemen in der Gesellschaft führen wird - nicht nur in der Schweiz.

  • Die Dargebotene Hand (Tel. 143) bietet kostenlos und anonym im Telefongespräch, Chat oder per E-Mail ein offenes "Ohr" in schwierigen Zeiten.
  • Im Notfall: Folgendes Vorgehen befolgen. Eine Übersicht über Kriseninterventionszentren in der Deutschschweiz findest du hier.


Armutsbetroffene und Wohnungslose

  • Die Caritas Schweiz unterstützt in diesen Zeiten armutsbetroffene Menschen mit verschiedenen Angeboten und Hilfestellungen, z.B mit dem Caritas Markt.
  • Wohnungslose Frauen* in Basel können weiterhin die Frauenoase aufsuchen.


Gewaltbetroffene

Durch die Quarantäne-Massnahmen, bestehen grosse Befürchtungen, dass Fälle von häuslicher Gewalt in der Schweiz zunehmen werden.

Bist du von häuslicher Gewalt betroffen? Ruf die Polizei an (Tel. 117). Weibliche Gewaltbetroffene finden Zuflucht in Frauenhäusern, wo sie Schutz und psychosoziale Begleitung erhalten. Männliche Gewaltbetroffene können sich beim ZwüscheHalt melden. Gewaltbetroffene können sich bei der Opferhilfe ihrer Region für Unterstützung und Beratung melden. Weitere hilfreiche Informationen findest du hier.


Drogenkonsument*innen

Es ist davon auszugehen, dass die gegenwärtige Corona-Krise Drogenkonsument*innen besonders stark trifft

  • Eine Übersicht über Spritzenautomaten und Spritzentauschangebote in der ganzen Schweiz findest du hier
  • Auf der Website infoset, die ebenfalls von Infodrog betrieben wird, finden sich weitere Informationen im Zusammenhang mit Substanzkonsum und Suchtverhalten: Dossier Coronakrise.


Sexarbeiter*innen

Auch Sexarbeiter*innen sind in der Corona-Krise stark betroffen - und bangen um ihre Existenz und ein Dach über dem Kopf.

  • In Bern bietet die Fachstelle für Sexarbeit XENIA Unterstützung für Sexarbeiter*innen an.
  • In Zürich bietet die Beratungsstelle Isla Victoria Unterstützung für Sexarbeiter*innen
  • In Zürich bietet die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ Unterstützung für Migrant*innen im Sex- und Erotikgewerbe an
  • In Zürich können sich Strassensexarbeiter*innen an die Beratungsstelle Flora Dora wenden.
  • Weitere Angebote für Sexarbeiter*innen in Basel, St. Gallen und Genf


Sans Papiers

Informationsplattform für Geflüchtete* von Rise Against Borders findest du hier

Medizinische Versorgung von Sans Papiers: Sans-Papiers, die sich krank fühlen oder Fragen in Bezug auf den Coronavirus haben, können eine der Beratungsstellen kontaktieren. Bitte zuerst telefonisch Kontakt aufnehmen.

  • Basel: Anlaufstelle für Sans-Papiers, 061 681 56 10
  • Bern: Gesundheitsversorgung für Sans-Papiers des Schweizerischen Roten Kreuzes, 058 400 47 77
  • Zürich: Medizinische Anlaufstelle für Sans-Papiers Meditrina, 044 360 28 72

Bei weiteren Fragen findest du Hilfe bei regionalen Beratungsstellen, mehr dazu hier.


Inhaftierte Menschen

Es ist davon auszugehen, dass sich das Coronavirus in Gefängnissen unkontrolliert und schnell ausbreiten wird. Der Kanton Genf hat diesbezüglich Gefangene aus den Ausschaffungsgefängnissen entlassen. Als Gegenmassnahme erliessen mehrere Kantone Besuchsverbote, was für viele Insass*innen bedeutet, den Kontakt zur Aussenwelt zu verlieren. [5]. Es besteht stehts die Möglichkeit, Gefangenen Briefe zu schreiben, um sie in ihrer jetztigen Situation zu unterstützen. Andere Kantone in der Deutschschweiz haben noch nicht reagiert. Im Frauengefängnis Hindelbank wurde eine Insassin positiv auf das Virus getestet. Als Gegenmassnahme erliessen mehrere Kantone Besuchsverbote, was für viele Insass*innen bedeutet, den Kontakt zur Aussenwelt zu verlieren. [6]. Es besteht die Möglichkeit, Gefangenen Briefe zu schreiben, um sie in ihrer jetztigen Situation zu unterstützen.

Hausunterricht / Homeschooling

In einer Situation wie dem gegenwärtigen gibt es Möglichkeiten, das Homeschooling von zu Hause aus für unsere Kinder einzurichten. Hier kann man Erfahrungen oder Links in dieser Hinsicht austauschen und anderen ermöglichen, diese Technik selber zu entwickeln.

ADVENTURE - Exploration-based learning Community Exploratives Lernen ermuntert Kinder dazu, Fragen zu stellen und ihrer Neugier freien Lauf zu lassen. Der Ansatz ist der Schlüssel zu Erfolg, Freiheit und Glück. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass SchülerInnen am besten durch direkte, praktische Erfahrungen lernen. Zielgruppe sind Schulen, Schüler und Eltern. Hier der Link zu dieser E-Learning Website, wo man mehr erfährt und mitmachen kann.

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